Klosterladen


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Kloster Wienhausen
An der Kirche 1
D - 29342 Wienhausen
Tel.: 05149.18 66-0 und 18 66-10
Fax: 05149.18 66-39
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Rüdiger Brandis
Kloster Wienhausen - Geschichte und Kunst
(Kloster Wienhausen, Neue Reihe Bd. 1)
Vollständige Neuausgabe 4/2014
56 S., 49 Farb-Abb., Index, Literaturverzeichnis, 21 x 17 cm, Paperback
ISBN: 978-3-9816588-0-4
6,00 €



Das Kloster Wienhausen besteht seit fast 800 Jahren. Aus dem Nonnenkloster der Zisterzienserinnen wurde im 16. Jahrhundert ein evangelisches Frauenkloster. Hinter seinen teilweise noch aus dem 13. Jahrhundert stammenden Mauern hat sich eine unvergleichliche Fülle an christlicher Kunst aus dem Mittelalter, aber auch aus den nachfolgenden Jahrhunderten, erhalten. Das Büchlein bietet einen knappen, aber fundierten Überblick über seine Kunst und seine Geschichte bis heute.



Tanja Kohwagner-Nikolai
Aufnahmen von Ulrich Loeper
Die gotischen Bildteppiche
(Kloster Wienhausen, Neue Reihe Bd. 3)
Vollständige Neuausgabe 5/2013
64 S., 24 Farb-Abb., 4 Ausklapptafeln, 1 SW-Abb.- 21 x 17 cm; Paperback
ISBN: 3-9801316-3-7
6,00 €



Das Kloster Wienhausen verdankt seinen Ruf u.a. seinen großformatigen gotischen Bildteppichen. Sie entstanden vom 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert im so genannten Klosterstich aus Wolle auf Leinen. Im 19. Jahrhundert wurden sie von der Wissenschaft wiederentdeckt; in den 1930er bis 40er Jahren wurden sie restauriert; seit 1995 sind sie im umgebauten ehemaligen Winterrefektorium des Klosters ausgestellt.
Der Band beschreibt Material, Färbe- und Sticktechnik und widmet sich der Frage nach der Funktion der Stickereien. Alle Teppiche werden ausführlich beschrieben, die Inhalte werden erläutert sowie Inschriften wiedergegeben. Alle Teppiche werden vollständig, z.T. auf Ausklapptafeln, abgebildet.



Wibke Michler
Die Wandmalereien im Nonnenchor
(Kloster Wienhausen, Bd. 2)
Wienhausen 1968
66 S., 27 s.-w. u. 2 farb. Abb. - 21 x 15 cm, Paperback
ISBN: 3-9801316-2-9
4,00 €

Ca. 100 Jahre nach der Gründung des Klosters Wienhausen bei Celle wurde um 1325 mit dem Bau des neuen, größeren Nonnenchores begonnen. Der in norddeutscher Backsteingotik errichtete Kirchenraum beherbergt ein nördlich der Alpen einmalig vollständiges Bildprogramm. Die Ausmalung der Wände und Gewölbe mit Heiligenlegenden, aber vor allem mit biblischen Geschichten von der Erschaffung der Welt bis hin zur Auferstehung und Himmelfahrt Christi und dem himmlischen Jerusalem ist bemerkenswert gut erhalten. Der Band erläutert die Malereien ausführlich aus kunsthistorischer Sicht.




Horst Appuhn
Der Fund vom Nonnenchor
(Kloster Wienhausen, Bd. 4)
Wienhausen 1973
55 S., 48 schw.-w. u. 10 farb. Abb. - 21 x 15 cm; Paperback
ISBN: 3-9801316-4-3
4,00 €

1953 wurde im Kloster Wienhausen ein Aufsehen erregender Fund gemacht. Unter dem Chorgestühl des Nonnenchores wurden hunderte Gegenstände gefunden, die dort die Jahrhunderte überdauert hatten. Wunderschön illustrierte Andachtsbilder, kleine Gebetshandschriften, Pilgerzeichen, aber auch Webplättchen, Spindeln und – vielleicht der sensationellste Fund - die ältesten bekannten Brillen aus dem 14. Jahrhundert. Der reich bebilderte Band stellt Beispiele aller Fundgruppen dar. Die mittelalterlichen Nietbrillen werden besonders ausführlich behandelt.



Ulf-Dietrich Korn
Die Glasmalereien
(Kloster Wienhausen, Bd. 5)
Wienhausen 1975
64 S., 20 schw.-w. u. 12 farb. Abb. - 21 x 15 cm, Paperback
ISBN: 3-9801316-5-0
4,00 €

Einen bedeutenden Teil der Kunstwerke des Klosters Wienhausen machen seine Glasmalereien aus. Sie reichen von den Fenstern der im 13. Jahrhundert erbauten Allerheiligenkapelle über die berühmte „Tugendkreuzigung“ im oberen Südkreuzgang, das große „Töbingfenster“ im Nonnenchor bis zu zahllosen Wappenfenstern des 16. – 17. Jh. im Dormitorium und Kapitelsaal. Alle Fenstertypen werden ausführlich beschrieben und sind mit z.T. farbigen Aufnahmen illustriert.



Peter Kaufhold
Das Wienhäuser Liederbuch
(Kloster Wienhausen, Bd. 6)
Wienhausen 2002
222 S., 13 farb. Abb. - 21 x 15 cm; Paperback
ISBN: 3-9801316-8-1
8,00 €

Für die Musikgeschichte ist eine 1934 im Archiv des Klosters Wienhausen entdeckte Handschrift von besonderem Interesse, die sich als eines der ältesten deutschen Liederbücher entpuppte.
Die unscheinbare, auf ca. 1470 datierte Handschrift umfasst 59 Lieder. Von den Liedern sind 55 religiösen, 4 weltlichen Inhalts; 17 in Latein, 6 in lateinisch-niederdeutscher Wechselsprache; 36 in niederdeutscher Sprache verfasst. Die Melodien von 15 Liedern sind notiert. Zu den Liedern gehören noch heute bekannte und gebräuchliche (Kirchen)lieder wie „Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“ (we schullen alle vrolik sin to dusser osterliken tyd“; Nr.7) oder „In dulci jubilo“ (Nr.14) , aber auch die „Vogelhochzeit“ („de kuckuck und de reygere, de ghyngen water weyeren…“, Nr.59).
Die Bearbeitung aller Texte umfasst nicht nur die textgenaue Edition, sondern auch eine Übersetzung und – soweit möglich – eine musikalische Bearbeitung. Ein wissenschaftlicher Apparat sowie eine ausführliche Einführung runden die Ausgabe ab.



CD mit umfangreichem Booklet
Ensemble „devotia moderna“
„Danck unde Loff“ (Dank und Lob)
Musik aus dem Kloster Wienhausen mit Liedern
aus dem Wienhäuser Liederbuch
Wienhausen 2007
25,00 €

Seit der Wiederentdeckung des Wienhäuser Liederbuches 1934 werden die Lieder der Handschrift im Nonnenchor des Klosters gesungen. Aktuelle Forschungen sehen dieses Liedrepertoire im Gesamtzusammenhang der im späten 14. Jh. entstehenden Devotio moderna. Auf der Basis neuer Transkriptionen erklingen auf dieser CD die vier ausschließlich im Wienhäuser Liederbuch zu findenden Lieder mit Originalnotation, vier bisher unbekannte, kleine geistliche Wienhäuser Fragmente, thematisch verwandte zweistimmige Lieder aus einer Utrechter Handschrift der Devotio moderna sowie als Reflektion dreistimmige geistliche Liedsätze aus England und Italien. Hinzu kommt die eindrucksvoll flehende Bitte der Seele am Fuße des Kreuzes, die ohne Notation im Wienhäuser Liederbuch überliefert ist.



Horst Appuhn (Bearb.)
Chronik und Totenbuch des Klosters Wienhausen
3. erg. Aufl. 1986
176 Seiten, gebunden
ISBN: 3-9801316-6-7
5,00 €

Die Chronik des Klosters Wienhausen wurde im späten 17. Jahrhundert geschrieben. Sie basiert auf älteren, verschollenen Quellen. Die Schreiberin nennt es selbst, was „aus glaubwürdiger Erzählung“ über das Kloster zu erfahren sei. Die Sprache ist hochdeutsch im Stil des 17. Jh. Als Richtschnur der Erzählung dient die Reihe der Äbtissinnen und Pröpste; einige eigenständige Episoden sind eingefügt, wie z.B. „Die Krieges- geschichte“, eine Schilderung der Hildesheimer Stiftsfehde im frühen 16. Jahrhundert. Die Chronik ist eine spannende Lektüre und ein einmaliges Zeugnis einer wechselvollen Klostergeschichte.



Leporello mit 8 Farbbildern aus dem Nonnenchor
Erschaffung der Welt
15,5x11,5
4,00 €



Postkarten
diverse Motive
0,80 €



Ernst Henze
Kommt und seht - 12 Bildbetrachtungen
Hildesheim 1997
48 S., 12 farb. Abb., 23 x 21 cm, gebunden
2,00 €

Der vormalige Abt des Klosters Amelungsborn und Hildesheimer Landessuperintendent Ernst Henze hat zwölf mittelalterlichen Gewölbemalereien aus dem Nonnenchor des Klosters Wienhausen, die dazugehörigen Bibelstellen und theologischen Betrachtungen gegenübergestellt. Die behandelten Bilder reichen von der Höllenfahrt Christi, der Auferstehung - die in den künstlerischen Darstellungen im Kloster einen besonderen Stellenwert besitzt - über die Erscheinung Christi bei Maria Magdalena, den Gang nach Emmaus, bis hin zu Pfingsten und Christi Himmelfahrt. Die zwölf Bilder sind als Seiten füllende Abbildungen den jeweiligen Texten vorangestellt.