Klostermuseum

Foto: Corinna Lohse, Klosterkammer Hannover

Das Klostermuseum ist ab dem 22. Juni 2018 mit neuem Ausstellungskonzept
während der Öffnungszeiten des Klosters wieder zu besichtigen!

Das Klostermuseum Wienhausen ist berühmt für Gegenstände aus der mehr
als 750 Jahre zurückreichenden Geschichte des klösterlichen Alltags.
Dazu gehören neben der ältesten Brille der Welt auch Gebetbüchlein,
Andachtsbilder und Pilgerzeichen. Diese sind seit den 1960er-Jahren im
Klostermuseum zu sehen und werden nun dank eines komplett
überarbeiteten Konzepts neu präsentiert. Die neue Ausstellung zeigt auf
70 Quadratmetern herausragende Objekte im Dreiklang „vorreformatorisch“,
„nachreformatorisch“ und „heute“. In die Ausstellung integriert sind zwei
Filme des hannoverschen Filmemachers Jürgen Gutowski.


 

Textilmuseum

Die Sammlung der in Wollstickerei auf Leinen hergestellten gotischen Bildteppiche, die zwischen 1300 und 1480 entstanden sind, bildet den kostbarsten und zugleich berühmtesten Schatz des Klosters Wienhausen. Die Kunst der Bildteppichherstellung war im Mittelalter in den niedersächsischen Nonnenklöstern weit verbreitet. Die im so genannten Klosterstich erstellten Teppiche zeigen sowohl religiöse als auch weltliche Themen, wie z.B. die Tristan-Sage.
Daneben werden in der Ausstellung viele weitere klösterlich-liturgische Textilien gezeigt.

Die Ausstellung kann zur traditionellen Teppichwoche mit Führung, anschließend bis zum Saisonende mit Audioführung zu den Öffnungszeiten des Klosters besichtigt werden.

Ausschnitt aus dem Elisabeth-Teppich: Die Hl. Elisabeth badet einen Kranken