Klostermuseum

ACHTUNG: Das Klostermuseum wird z.Zt. neu gestaltet und ist geschlossen!

Die Ausstellung zur Klostergeschichte beinhaltet Objekte aus fast 800 Jahren. Die erste urkundliche Erwähnung des Nonnenkonvents aus dem Jahr 1229 ist ebenso darunter wie Handschriften, kleine Andachtsbilder, Pilgerzeichen, Spindeln, Wachstäfelchen, Perlenkettchen und vieles mehr aus dem umfangreichen „Fund im Nonnenchor“. Ein Bericht im Klosterarchiv erzählt, wie als erstes ein Andachtsbild mit dem Auferstehenden Christus aus dem „Staub der Jahrhunderte“ unter dem Chorgestühl herausgeholt wurde.

Die älteste vollständig erhaltene Brille der Welt aus dem Fund im Nonnenchor


 

Textilmuseum

Die Sammlung der in Wollstickerei auf Leinen hergestellten gotischen Bildteppiche, die zwischen 1300 und 1480 entstanden sind, bildet den kostbarsten und zugleich berühmtesten Schatz des Klosters Wienhausen. Die Kunst der Bildteppichherstellung war im Mittelalter in den niedersächsischen Nonnenklöstern weit verbreitet. Die im so genannten Klosterstich erstellten Teppiche zeigen sowohl religiöse als auch weltliche Themen, wie z.B. die Tristan-Sage.
Daneben werden in der Ausstellung viele weitere klösterlich-liturgische Textilien gezeigt.

Die Ausstellung kann zur traditionellen Teppichwoche mit Führung, anschließend bis zum Saisonende mit Audioführung besichtigt werden.

Ausschnitt aus dem Elisabeth-Teppich: Die Hl. Elisabeth badet einen Kranken